TRAINING WETTER

Die Trainings finden zu den üblichen Zeiten, mit Start nach Schulferien, ab Dienstag 08.09.20 statt. Bei Regen besteht Hallengarantie.

Aus aktuellem Anlass möchte ich euch bitten, für das Betreten der Tennishalle, eure Gesichtsmasken mitzubringen. Bitte beachtet die Abstandsregeln. Betreuer und Eltern dürfen nicht auf den Platz. Vielen Dank

Aufgrund der neuen Bekanntmachungen des BTV möche ich auf folgende Punkte hinweisen: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und IntegrationBayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Corona-Pandemie: Rahmenhygienekonzept Sport Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege vom 29. Mai 2020, Az. G51b-G8000-2020/122-346. Im Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wird für die Ausarbeitung und Umset- zung von individuellen Schutz- und Hygienekonzepten im Bereich des Sports (§ 9 der 5. BayIfSMV) der nachfolgende Mindestrahmen vorgegeben. Für Betreiber oder Ver- anstalter, die nach der BayIfSMV zur Erarbeitung eines solchen Konzepts verpflichtet sind, ist dieser Mindestrahmen verbindlich. Für sportartspezifische Regelungen können die Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) e. V. und die Rah- menkonzepte der jeweiligen Spitzenfachverbände als Grundlage dienen, die jedoch in Einklang mit den Voraussetzungen der BayIfSMV zu bringen sind.

1. Organisatorisches

  1. a)  Die Betreiber von Sportstätten oder die Veranstalter erstellen ein standort- und sportartspezifisches Schutz- und Hygienekonzept unter Beachtung der geltenden Rechtslage und der allgemeinen Schutz- und Hygieneauflagen, das auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist. 
  2. b)  Soweit in einer Sportstätte oder während einer Veranstaltung gastronomische oder andere Angebote gemacht werden, gelten die entsprechenden Regelun- gen und Rahmenhygienekonzepte. Die Verantwortung zur Einhaltung der all- gemeinen Voraussetzungen gemäß BayIfSMV trägt der Betreiber. 
  3. c)  Die Betreiber von Sportstätten schulen Personal (Trainer/Übungsleiter u. a.) und informieren Sporttreibende. Diese werden über allgemeine und spezifische Hygienevorschriften informiert und geschult. Personen mit akuten respiratori- schen Symptomen jeglicher Schwere sind vom Sportbetrieb ausgeschlossen.
  4. d)  Betreiber und Veranstalter kommunizieren die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen. Gegenüber Personen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht. 
  5. e)  Die Betreiber von Sportstätten kontrollieren die Einhaltung der standort- und sportartspezifischen Schutz- und Hygienekonzepte und ergreifen bei Nichtbe- achtung entsprechende Maßnahmen. 

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2. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

  1. a)  Oberstes Gebot ist die Einhaltung der Mindestabstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen im In- und Outdoorsportstättenbereich, einschließlich Sani- täranlagen, sowie beim Betreten und Verlassen der Sportstätten. Die Gruppen- größe sollte möglichst so gewählt, werden, dass die Voraussetzungen für den o. g. Mindestabstand geschaffen werden können. Ggf. ist die Teilnehmerzahl entsprechend zu begrenzen. 
  2. b)  Ausschluss vom Sportbetrieb in Sportstätten für
    • –  Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen
    • –  Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischenSymptomen jeder Schwere
      Die Nutzer von Sportstätten/Sportanlagen (indoor und outdoor) sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren (z. B. durch Aushang). Sollten Nutzer von Sportstätten-/Sportanlagen während des Aufent- halts Symptome entwickeln, haben diese umgehend das Sportgelände zu ver- lassen.
  3. c)  Sporttreibenden werden ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitgestellt. Sanitäre Einrichtungen sind mit Seifenspen- dern und Einmalhandtüchern auszustatten. Die Teilnehmer sind mittels Aus- hängen auf die regelmäßige Händehygiene hinzuweisen. 
  4. d)  Bei Trainings/Sportangeboten, die als Kurse mit regelmäßigen Terminen ab- gehalten werden, ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer einem festen Kursverband zugeordnet bleiben, der möglichst von einem festen Kurslei- ter/Trainer betreut wird.
  5. e)  Schutz- und Hygienekonzepte für Sportstätten sollen auch über ein Reinigungs- konzept nach HACCP (Hazard Analysis Critical Control Points) verfügen, das zusätzlich die Nutzungsfrequenz von Kontaktflächen, z. B. Türgriffen, Sport- /Trainingsgeräte, berücksichtigen muss. 
  6. f)  Für Indoorsportanlagen (geschlossene Räumlichkeiten) hat das Schutz- und Hygienekonzept zwingend auch ein Lüftungskonzept zu enthalten. Darunter fal- len insbesondere (Vereins-)Sporthallen, Fitnessstudios, Kletterhallen und Tanzstudios. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches ist die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raum-/Hallengröße und Nutzung zu be- rücksichtigen. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlich- keiten, die dem Aufenthalt von Personen dienen, sind zu nutzen. Bei eventuell

vorhandenen Lüftungsanlagen ist darauf zu achten, dass es zu keiner Erreger- übertragung kommt, z. B. durch Reduzierung des Umluftanteils, Einbau bzw. häufigen Wechsel von Filtern. Sind Lüftungsanlagen vorhanden, so sind diese mit möglichst großem Außenluftanteil zu betreiben. Auf einen ausreichenden Luftwechsel ist zu achten.

Luftaustausch vorhanden, weil sämtliche Türen geöffnet sind, zusätzlich kann die Belüftung zugeschaltet werden.

  1. Umsetzung der Schutzmaßnahmen: Vor Betreten der Sportanlage
    1. a)  Nutzer von Sportanlagen sind darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere oder von Fieber das Betreten der Sportanlage untersagt ist. Die Veranstalter und Sport- anlagenbetreiber sind darüber hinaus weder berechtigt noch verpflichtet, in die- sem Zusammenhang eigenständig Gesundheitsdaten der Nutzer zu erfassen.
    2. b)  Die Nutzer von Sportanlagen sind über das Einhalten des Abstandsgebots von mindestens 1,5 Metern und über die Reinigung der Hände mit Seife und flie- ßendem Wasser zu informieren.
    3. c)  Die Nutzer von Sportanlagen sind darauf hinzuweisen, dass die Nichteinhaltung der Mindestabstandsregel von 1,5 Metern nur den Personen gestattet ist, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt (z. B. Personen des eigenen Hausstands).
    4. d)  Die Nutzer von Sportanlagen sind darauf hinzuweisen, dass sie außerhalb des Trainings in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sport- geräten, sowie in Sanitärbereichen (WC-Anlagen), eine geeignete Mund-Na- sen-Bedeckung zu tragen haben.
  2. Umsetzung der Schutzmaßnahmen: Outdoorsportbetrieb (an der frischen Luft)
    1. a)  Durch Zugangsbegrenzungen und organisatorische Regelungen wird gewähr- leistet, dass die maximale Belegungszahl einer Sportstätte zu keinem Zeitpunkt überschritten wird und die Abstandsregeln eingehalten werden. Warteschlan- gen sind durch geeignete Vorkehrungen des Sportanlagenbetreibers zu ver- meiden.
    2. b)  Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter Gästen oder Personal zu ermöglichen, ist eine Doku- mentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Telefonnum- mer oder E-Mail-Adresse bzw. Anschrift) einer Person je Hausstand und Zeit- raum des Aufenthaltes zu führen. Eine Übermittelung dieser Informationen darf. 

ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder un- beabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten. Die Sportanlagennutzer sind bei der Datenerhebung ent- sprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information ge- mäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679 in geeigneter Weise über die Da- tenverarbeitung zu informieren.

c) Der Betreiber einer Sportanlage (indoor und outdoor) hat die konsequente Ein- haltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemein- samer Nutzung von Sport-/Trainingsgeräten, zu gewährleisten. 

  1. d)  Die Sportausübung erfolgt grundsätzlich kontaktlos. Die Nutzer von Sportanla- gen sind darauf hinzuweisen, dass die Nichteinhaltung der Mindestabstandsre- gel von 1,5 Metern nur den Personen gestattet ist, für die im Verhältnis zuei- nander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt (z. B. Personen des ei- genen Hausstands).
  2. e)  Duschen und Umkleiden in geschlossenen Räumlichkeiten bleiben geschlos- sen. In offenen Räumlichkeiten ist zwingend ein Mindestabstand von 1,5 Me- tern einzuhalten.

5. Umsetzung der Schutzmaßnahmen: Indoorsportbetrieb (in geschlossenen Räumen)

Darunter fallen insbesondere (Vereins-)Sporthallen, Fitnessstudios, Kletterhallen und Tanzstudios. In Ergänzung zu den Auflagen des Outdoorsportbetriebs sind fol- gende Zusatzvoraussetzungen zu beachten:

  1. a)  Gruppenbezogene Trainingseinheiten/-kurse werden indoor auf höchstens60 Minuten beschränkt.
  2. b)  Zwischen verschiedenen gruppenbezogenen Trainingseinheiten/-kursen ist diePausengestaltung so zu wählen, dass ein vollständiger Frischluftaustauschstattfinden kann.  

Diese Bekanntmachung tritt am 8. Juni 2020 in Kraft.

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Karl-Michael Scheufele Ministerialdirektor

gez.

Dr. Bernhard Opolony Ministerialdirigent